Kinderneurologie

Kinderarzt Regensburg Kinderneurologie

Neu ab 1.7.2017: Kinderneurologie in der Praxis

Ab Juli wird unser Team von Dr. Bastian Baumgartner verstärkt, der neben der normalen kinderärztlichen Arbeit seine Kompetenz als Kinderneurologe in unsere Praxis bringt.

Was ist Kinderneurologie (Neuropädiatrie)?

Im Zentrum der Kinderneurologie steht das sich entwickelnde Nervensystem von Säuglingen, Kindern- und Jugendlichen. Störungen oder Schädigungen des neurologischen Systems können zu unterschiedlichen Zeiten während der Entwicklung des Kindes auftreten, welche altersspezifisch sind und sich von neurologischen Erkrankungen Erwachsener unterscheiden. Hierbei können verschiedene Strukturen wie das Gehirn, das Rückenmark, die Nerven und die Muskulatur betroffen sein. Die Kinderneurologie ist eine Zusatzbezeichnung von Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin und erfordert eine zusätzliche dreijährige Ausbildung.

Krankheitsbilder

Das Spektrum der zu diagnostizierenden Erkrankungen und der damit verbundenen Behandlungen ist breit und reicht von allgemeinen Auffälligkeiten in der Entwicklung, wie Störungen der motorischen, sprachlichen und geistigen Entwicklung, Lern- und Leistungsstörungen sowie Entwicklungsstörungen mit Intelligenzminderung und Verhaltensauffälligkeiten.

In unserer Praxis beschäftigen wir uns mit folgenden neurologischen Krankheitsbildern:

Untersuchungsmethoden

Die ausführliche Erfassung der Krankheitsgeschichte (Anamnese), sowie die körperlich neurologische Untersuchung stellen die Basis einer fundierten Beurteilung und Diagnosefindung dar. Je nach Fragestellung können zur Diagnosestellung aber weiterführende Untersuchungen sinnvoll und notwendig sein.

Je nach Klinik der Kinder ist zur Diagnosefindung die Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen anderer Fachdisziplinen wie z.B. der Radiologie, Orthopädie, Genetik, Kardiologie oder Endokrinologie erforderlich, um die bisweilen komplexen neurologischen Fragen zu beantworten und individuelle Therapiekonzepte zu erstellen. Bei einigen Fragestellungen ist die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kinderkliniken und den SPZs (Sozialpädiatrische Zentren) erforderlich.

Therapiemöglichkeiten

Je nach Diagnose bietet sich ein breites individuelles Behandlungsspektrum. Zentraler Schwerpunkt ist herbei die Behandlung der Krankheitsursache. Je nach Erkrankung sind Therapien aus dem Bereich der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Heilpädagogik und anderen Disziplinen sinnvoll, um die erkrankten Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, Einschränkungen zu beseitigen oder zu lindern und weitere Schädigungen zu vermeiden.

Medikamentöse Therapien sind bei bestimmten Krankheitsbildern unerlässlich. Weitere Maßnahmen zur Behandlung wie Ernährungstherapie, Versorgung durch die Orthopädietechnik oder auch die operative Behandlung sind erfolgversprechend. Die Anwendung der Naturheilverfahren stellt eine weitere wichtige Säule im ganzheitlichen Behandlungsansatz dar.

Kinder mit chronischen Erkrankungen haben Anspruch auf eine Beratung hinsichtlich sozialrechtlicher Ansprüche. Wir unterstützen sie in der Findung der passenden Beratungsstellen. Zur besseren Koordination vieler Therapien ist die Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Frühförderstellen sinnvoll.